Mitarbeiter-Interview mit Morten

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Das Foto zeigt Morten mit seiner Katze
Übersicht Interviews

In unserer Serie stellen wir euch regelmässig Mitarbeitende aus allen unseren Abteilungen in einem persönlichen Interview vor. Heute mit Morten, Teamleiter Immobilienbewirtschaftung

Seit wann arbeitest du bei Schaeppi Grundstücke und was ist deine Funktion?
Seit Juli 2025 bin ich als Teamleiter Immobilienbewirtschaftung bei der Schaeppi Grundstücke. Noch nicht lange, aber lange genug, um zu wissen: Ich bin hier genau richtig gelandet.

Was hat dich bei Schaeppi Grundstücke am meisten überrascht, seit du hier arbeitest?
Dass die beim Vorstellungsgespräch versprochene familiäre Firma nicht nur ein Spruch war. Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Professionalität werden hier wirklich gelebt – und das hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. (Ich hatte ja fast schon gedacht, das gibts nur in Yoga-Retreats.)

Was fasziniert dich an deinem Beruf?
Dass ich nie nur eine Rolle spiele: mal Handwerker, mal Architekt, mal Jurist, mal Psychologe – und am Ende hoffentlich auch ein kleiner Glücklichmacher, wenn Menschen ein Zuhause finden. Quasi ein All-in-One-Paket ohne Zauberhut

Was ist das Beste, was dir oder je passiert ist?
Eines vom Besten, was mir passiert ist, ist meine Tochter Tara. Sie ist jetzt 13 – und ja, auch in dieser spannenden Teenagerzeit geniesse ich wirklich jeden Moment mit ihr. Wir können sogar stundenlang zusammen im Vinylplatten-Geschäft stöbern. Da wundere ich mich manchmal, wer von uns beiden eigentlich der größere Musiknerd ist.

Hast du eine berufliche Erfahrung, die dir bis heute geblieben ist?
Da gabs einige – aber besonders stolz bin ich auf meine Mitarbeit beim Projekt Europaallee in Zürich. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man sieht, wie ein Stadtteil zum Leben erwacht und man selbst ein kleines Stück dazu beigetragen hat.

Was würde deine Traumimmobilie auszeichnen?
Eigentlich fühle ich mich mit meinem Reiheneinfamilienhaus an der Reuss schon ziemlich gesegnet. Aber mein geheimer Traum wäre ein schlichtes Haus in meiner dänischen Heimat, direkt am Meer, versteckt zwischen den Dünen. Mit Strohdach, einem riesigen Fenster zur See und einer Fensterbank, die so breit ist, dass man stundenlang mit einem Buch darin verschwinden kann. Natürlich nordisch eingerichtet – Hygge.

Welcher Song beschreibt deine Persönlichkeit am besten (und warum)? Oder was ist einfach dein Lieblingssong?
Für einen «Musiknerd» wie mich ist das wohl die gemeinste Frage überhaupt. Seit 1981 begleitet mich eine Band quasi als Soundtrack meines Lebens. Ein bestimmter Song daraus bedeutet mir besonders viel, da dieser meine Haltung widerspiegelt: Menschen nicht vorschnell zu verurteilen, denn jeder trägt seinen eigenen Rucksack durchs Leben – genauso wie ich. Und dieser Song wäre ‘Walking in My Shoes’ von Depeche Mode.

Was ist dein größter Luxus? Oder was gönnst du dir (vielleicht auch unvernünftigerweise)?
Mein größter Luxus ist, keinen Luxus mehr haben zu müssen. Das Leben selbst, meine Tochter, Zeit mit den Menschen, die mir nahestehen – und kleine Dinge, die mich glücklich machen: gute Musik, Yoga für den Kopf und die Natur für die Seele.

Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder verstorben – treffen könntest; wer wäre es und warum?
Da fällt mir tatsächlich Douglas Adams ein. Der Autor von Per Anhalter durch die Galaxis hat es geschafft, die grossen Fragen des Lebens mit Humor und Absurdität zu verbinden. Ich bewundere, wie er zeigt, dass selbst im Chaos noch ein Lächeln steckt – und dass man manchmal nur ein Handtuch braucht, um durchs Universum zu kommen. Mit ihm über Sinn, Unsinn und die kleinen Dinge im Leben zu sprechen, wäre sicher ein Erlebnis.

Was ist dein größter Fehler, aus dem du gelernt hast?
Mein größter Fehler? Dass ich aus meinen Fehlern auch oft nichts gelernt habe. Klingt paradox, ist aber so. Immerhin habe ich irgendwann verstanden, dass auch das eine Lektion ist.

Wenn du für einen Tag einen anderen Beruf ausprobieren könntest, welcher wäre das und warum?
Ich würde gerne für einen Tag Gedankenleser sein – und zwar in der Warteschlange an einem Samstag bei IKEA. Einfach nur, um herauszufinden, wie viele Leute wirklich wissen, warum sie da sind. (Und wie viele am Ende doch nur mit Teelichtern und Hotdog nach Hause gehen).

Auf was könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?
Auf einiges könnte ich verzichten – aber sicher nicht auf meine Tochter Tara, alle die mir nahe sind, gute Musik, meine Fotokamera und die kleinen Auszeiten in der Natur. Yoga hilft auch, den Kopf klar zu kriegen. Luxus brauche ich keinen – aber ohne diese Dinge wäre ich definitiv nicht ich.

Wenn du eine Zeitmaschine hättest, würdest du lieber in die Vergangenheit oder die Zukunft reisen? Warum?
Keine von beiden Richtungen. Die Vergangenheit hat mich hierhergebracht, und dieser Moment ist genau richtig. Und in die Zukunft möchte ich nicht schauen – mir reicht die Herausforderung, bewusst im Jetzt zu leben.

Was ist der lustigste (Kurz)-Witz, den du kennst? (Oder auch ein längerer).
«Fliegen ist ganz einfach. Man wirft sich auf den Boden – und verfehlt ihn.» – Douglas Adams