In unserer Serie stellen wir euch regelmässig Mitarbeitende aus allen unseren Abteilungen in einem persönlichen Interview vor. Heute mit Jörg, Senior Softwareentwickler.
Seit wann arbeitest du bei Schaeppi Grundstücke und was ist deine Funktion?
Seit Juni 2007 bin ich bei Schaeppi Grundstücke. Das Aufgabengebiet hat sich in der Vergangenheit verändert, wir hatten ursprünglich eine eigene Bewirtschaftungssoftware bis zur Ablösung durch GREM. Ich arbeite als Softwareentwickler mit Fokus auf Integrations-, Automatisations-, Datenbank- und Schnittstellenentwicklung, sowie in Teilen der Digitalisierung, oft auch über Systemgrenzen hinweg.
Was hat dich bei Schaeppi Grundstücke am meisten überrascht, seit du hier arbeitest?
Wie breit das Unternehmen aufgestellt ist und wie viele Bereiche zusammenwirken. Die Vielfältigkeit der Prozesse macht die Arbeit enorm spannend.
Was fasziniert dich an deinem Beruf?
Die abwechselnden Tätigkeiten in den vielen Aufgaben und Themenbereichen.
Was ist das Verrückteste, was du je gemacht hast?
Die Begehung des Mittellegigrat mit Überschreitung des Eigers und via den Eigerjöchern zum Jungfraujoch. Ich würde es nicht als besonders verrückt bezeichnen, aber es war wahrscheinlich das schönste Verrückte, das ich gemacht habe. Eine meiner besten Bergtouren, da hat alles gepasst. Ansonsten war ich auf einigen 4000er wie Mont Blanc, Dufourspitze und sonst einigen anderen. Ich bin auch Felswände geklettert, inzwischen bin ich aber wohl «vernünftiger» geworden. Ich bouldere aber noch, bin sonst viel in den Bergen unterwegs und meine Frau und ich gehen viel wandern.
Was würde deine Traumimmobilie auszeichnen?
Helle Holzböden, viel Holz, ein Grundriss der flexibel bleibt, damit man die Räume flexibel anpassen kann. Grosse Fenster mit Weitsicht auf Wälder und Berge, wo durch offene Fenster frische Luft hineinströmt. Eine Küche mit viel Platz und Kochfeld in der Mitte. Viel Platz rundherum und ein kleiner Garten. Es sollte gemütlich und funktionell sein.
Welcher Song beschreibt deine Persönlichkeit am besten (und warum)? Oder was ist einfach dein Lieblingssong?
«Clair de lune» von Debussy. Nicht weil es melancholisch tönt, sondern weil es klar, ruhig, voller feiner Details ist, die man erst bemerkt, wenn man genau hinhört. Es löst bei mir Neugier, Ruhe und Aufmerksamkeit aus.
Was ist dein grösster Luxus? Oder was gönnst du dir (vielleicht auch unvernünftigerweise)?
Mein grösster Luxus ist Zeit. Zeit, in der ich ohne Druck joggen, in der Boulderhalle an einem Boulderproblem tüfteln oder einfach draussen sein kann. Das gibt mir Ruhe und Energie. Auch möchte ich wieder mehr auf Reisen gehen.
Wenn du eine berühmte Persönlichkeit – egal ob lebendig oder verstorben – treffen könntest; wer wäre es und warum?
Leonardo da Vinci: Wegen seiner Art zu denken: neugierig, kreativ und analytisch. Er hat zu seiner Zeit die Grenzen ignoriert und weitergedacht, als viele seiner Zeitgenossen.
Was würdest du deinem jüngeren «ich» gerne mitgeben?
Neugier ist wertvoller als Perfektion: ausprobieren, lernen, verbessern.
Was würdest du gerne noch lernen?
Vor ein paar Monaten habe ich mir ein E-Piano angeschafft. Das Pianospielen lerne ist zwar zeitaufwändig, aber ich finde es fantastisch, Bach darauf spielen zu können… irgendwann!
Auf was könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?
Auf 61 Jahre auf und ab… Mehrheitlich zum Glück rauf.
Wenn du eine Zeitmaschine hättest, würdest du lieber in die Vergangenheit oder die Zukunft reisen? Warum?
Ich würde in die Zukunft reisen. Mich würde interessieren, wie wir als Gesellschaft mit Themen wie Umwelt, Mobilität und Zusammenleben umgehen werden und aus reiner Neugier, wie sich die Welt in Zukunft verändert.
Was ist der lustigste (Kurz)-Witz, den du kennst? (Oder auch ein längerer).
Ich wäre gerne spontan, aber dafür müsste ich planen. Oder… Ich wäre gern geduldig, aber das dauert mir zu lange.
Gibt es einen Traum oder sonst etwas, dass du unbedingt noch erleben möchtest?
In Etappen um die Welt reisen. Ein paar Wochen unterwegs sein, möglichst viele Länder und Kulturen entdecken.